Name
Beispiel: Christa KrämerVor- und Nachname, so geschrieben, wie die Person sich selbst schreibt — mit Doppelnamen, mit Umlaut, mit dem Rufnamen statt des ersten Vornamens. Das ist der einzige Fehler, den wirklich jede Leserin bemerkt.
Ratgeber
Der Steckbrief ist der kleine Kasten mit den harten Daten — Name, Rolle, Dauer, letzter Tag, Anlass. Er steht auf der Titelseite neben dem Foto und beantwortet in fünf Zeilen alles, was die Artikel danach voraussetzen. Hier stehen die Pflichtfelder, 19 lohnende Zusatzfelder, die Felder, die nichts darin zu suchen haben — und eine Fassung zum Abschreiben oder Ausdrucken.
Mehr als fünf Zeilen verträgt der Kasten auf der Titelseite nicht — er steht neben dem Foto und konkurriert dort mit dem Aufmacher. Diese fünf müssen es sein, weil jeder andere Text der Zeitung auf ihnen aufbaut.
Vor- und Nachname, so geschrieben, wie die Person sich selbst schreibt — mit Doppelnamen, mit Umlaut, mit dem Rufnamen statt des ersten Vornamens. Das ist der einzige Fehler, den wirklich jede Leserin bemerkt.
Die Rolle, unter der die Person im Haus bekannt war — nicht die offizielle Stellenbezeichnung aus dem Organigramm. „Die gute Seele der Poststelle“ ist zulässig, wenn es alle so nennen und sie nichts dagegen hat.
Das Eintrittsjahr, notfalls das Jahrzehnt. Aus dieser einen Zahl entstehen später die Chronik, die Statistik und die halbe Titelzeile. Falsch geraten fällt sie sofort auf, also im Zweifel nachfragen.
Das Datum, an dem die Zeitung überreicht wird — oder der letzte Arbeitstag, wenn die Feier davor liegt. Es steht auch im Zeitungskopf und legt fest, wann alles fertig sein muss.
Ruhestand, Jobwechsel, Elternzeit, Schulwechsel, Ende einer Amtszeit. Der Anlass entscheidet über den Ton der ganzen Ausgabe: Ein Ruhestand blickt zurück, ein Jobwechsel nach vorn, eine Elternzeit auf das Wiedersehen.
Abschreiben, ausdrucken oder in ein Dokument kopieren. Die ersten fünf Zeilen sind die Pflicht, der Rest ist das, was eine Zeitung daraus macht. Leere Felder sind erlaubt — ein leeres Feld ist immer besser als eine geratene Angabe.
| Feld | Eintrag |
|---|---|
| Name | |
| Im Haus als | |
| Dabei seit | |
| Letzter Tag | |
| Anlass | |
| Erster Arbeitstag (genaues Datum) | |
| Frühere Abteilungen | |
| Der Satz, den alle kennen | |
| Was auf dem Schreibtisch stand | |
| Wofür sie oder er vermisst wird | |
| Was ohne sie oder ihn liegen bleibt | |
| Was jetzt kommt | |
| Nachfolge | |
| Zusammengetragen von |
Diese Seite lässt sich direkt ausdrucken — im Druck fallen Navigation und Schaltflächen weg. Eine gesetzte Fassung als PDF und als Word-Datei liegt bei den kostenlosen Vorlagen.
Diese Felder stehen nicht im Kasten auf der Titelseite — sie sind das Material, aus dem Chronik, Statistik und Zitatspalte entstehen. Tragen Sie sie trotzdem in den Steckbrief ein: Zusammen sammeln ist einfacher, als dreimal nachzufragen.
Ein Steckbrief sieht harmlos aus, und genau deshalb rutscht hier am ehesten etwas hinein, das später niemand mehr herausbekommt. Diese acht Felder bleiben leer — auch dann, wenn Sie die Angabe kennen.
Die Zahl der Dienstjahre sagt alles, was die Zeitung braucht. Das Alter macht aus einem Abschied einen Altersbescheid.
Angaben aus dem Arbeitsvertrag gehören niemandem außer der Person selbst — auch nicht als Scherz.
Eine Abschiedszeitung wird herumgereicht und fotografiert. Kontaktdaten nur, wenn die Person sie ausdrücklich freigibt.
Nur, wenn die Person es selbst erzählt hat und es zur Zeitung passt. Sonst weglassen.
Auch wohlmeinend nicht. „Endlich Zeit für den Rücken“ steht zwanzig Jahre lang schwarz auf weiß in diesem Heft.
Bei Aufhebungsvertrag, Umstrukturierung oder Konflikt bleibt das Feld leer. Der Anlass heißt dann schlicht „Abschied“.
Zahlen aus der Zeiterfassung sind Betriebsdaten und keine Anekdoten.
Gehört in keinen Steckbrief, den mehr als eine Person liest.
In den Steckbrief kommt nur, was die Person entweder selbst erzählt hat oder was im Haus ohnehin jeder weiß. Alles andere — auch Wohlmeinendes — bleibt draußen. Wer unsicher ist, fragt die Person direkt; die Zeitung selbst bleibt dabei trotzdem eine Überraschung.
Die Struktur bleibt, nur die Feldnamen wechseln. Ein Steckbrief für eine Erzieherin, der von „Im Haus als“ spricht, klingt nach Personalakte; „In der Gruppe“ klingt nach Kita.
| Anlass | „Im Haus als“ heißt hier | „Dabei seit“ heißt hier | Ein Zusatzfeld, das sich lohnt |
|---|---|---|---|
| Ruhestand | Im Haus als | Dabei seit | Letzter Arbeitstag — und der erste freie Montag |
| Jobwechsel | Im Team als | Im Team seit | Geht zu (nur, wenn die Person es selbst erzählt) |
| Elternzeit | Im Team als | Im Team seit | Zurück ab (voraussichtlich) und: Wer vertritt |
| Lehrerin, Lehrer | Unterrichtet | An der Schule seit | Klassenleitung von — mit Jahrgängen |
| Erzieherin, Erzieher | In der Gruppe | In der Einrichtung seit | Lieblingsplatz im Haus |
| Verein, Ehrenamt | Im Verein als | Mitglied seit | Übergibt das Amt an |
| Chefin, Chef | Leitet | In der Verantwortung seit | Nachfolge und Übergabetermin |
Unter Vorlage liegen fünf Dateien bereit — ohne E-Mail-Adresse, ohne Anmeldung, ohne Newsletter. Sie enthalten den Fragebogen für das Team und ein Zeitungslayout, in das der Steckbrief hineingehört.
| Datei | Was darin steht |
|---|---|
Abschiedszeitung-Fragebogen.pdf |
Die fünf Fragen auf einer Seite, für jede Kollegin ein Blatt zum Ausdrucken. |
Abschiedszeitung-Vorlage-leer.pdf |
Zwei leere Zeitungsseiten in A4, zum Ausdrucken und Beschriften. |
Abschiedszeitung-Vorlage-leer.docx |
Dasselbe Layout als Word-Datei — eigener Name, eigene Rubriken, eigenes Logo. |
Abschiedszeitung-Vorlage-Beispiel.pdf |
Dieselbe Vorlage, komplett ausgefüllt, damit Sie sehen, was hineingehört. |
Abschiedszeitung-Vorlage-Beispiel.docx |
Das ausgefüllte Beispiel zum Weiterschreiben: Texte überschreiben, Namen tauschen. |
Der Steckbrief ist in einer halben Stunde fertig. Was danach kommt — die Beiträge des Teams einsammeln, abtippen, sortieren, kürzen, in Artikel verwandeln und umbrechen —, dauert erfahrungsgemäß drei bis vier Abende. Wer das selbst machen möchte, findet auf der Seite zum Aufbau den kompletten Seitenplan und über dreißig Artikel-Ideen dazu.
Dieser Dienst nimmt genau den mittleren Teil ab. Sie legen die Zeitung mit den Angaben aus dem Steckbrief an, Ihr Team beantwortet fünf Fragen über einen Link, und aus den Antworten schreibt eine KI-Redaktion die komplette Ausgabe — mit genau diesem Steckbrief auf der Titelseite.
Anlegen und Sammeln kostet nichts. Bezahlt wird erst, wenn geschrieben werden soll: 39,90 € als Druck-PDF, ab 89,90 € gedruckt und gebunden geliefert. Stimmt etwas nicht, lassen Sie es neu schreiben — 5 Korrekturen sind inklusive, und passt die Ausgabe am Ende trotzdem nicht, bekommen Sie Ihr Geld zurück.