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Abschiedszeitung-Vorlage zum Ausdrucken
Sie möchten die Zeitung lieber selbst basteln? Dann nehmen Sie unsere Vorlagen: einen Fragebogen zum Ausdrucken, den Sie im Büro herumgehen lassen, ein leeres Zeitungslayout und ein komplett ausgefülltes Beispiel — jeweils als PDF und als Word-Datei zum Anpassen.
Keine E-Mail-Adresse, kein Newsletter, keine Rückfragen. Die Dateien sind für den privaten und betrieblichen Gebrauch frei verwendbar.
Die fünf Fragen aus der Vorlage
Der Trick liegt in der Formulierung: Nach einer konkreten Situation gefragt, erzählen Menschen Geschichten. Nach „ein paar netten Worten“ gefragt, schreiben sie „Alles Gute!“.
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Woran denkst du zuerst, wenn du an Andrea denkst?
Beispielantwort An das Lachen, das man zwei Büros weiter noch gehört hat.
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Erzähl eine Situation, die typisch für Andrea war
Beispielantwort Als die Dezember-Lieferung nicht kam, ist Andrea um halb zehn abends noch selbst ins Lager gefahren — und stand am nächsten Morgen als Erste wieder da.
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Ein Satz, den Andrea ständig gesagt hat
Beispielantwort „Des kriang mer scho hi.“
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Was hast du von Andrea gelernt?
Beispielantwort Dass man ein Problem erst dann verstanden hat, wenn man es einmal jemand anderem erklären konnte.
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Was wünschst du Andrea für den Ruhestand?
Beispielantwort Endlich Zeit für den Garten. Und keinen einzigen Termin mehr vor neun.
So gehen Sie mit der Vorlage vor
- Ausdrucken. Ein Blatt pro Person, gern ein paar Reserveblätter. Legen Sie den Stapel dorthin, wo alle vorbeikommen — Kaffeemaschine, Drucker, Teeküche.
- Frist setzen. Schreiben Sie ein Datum auf das Deckblatt. Ohne Frist passiert nichts, das ist ein Naturgesetz.
- Einsammeln. Stellen Sie einen Umschlag oder eine Kiste daneben. Wichtig: nicht offen liegen lassen, sonst liest die verabschiedete Person mit.
- Sortieren. Legen Sie die Antworten in Stapel: Anekdoten, Zitate, Wünsche, Lerneffekte. Daraus werden später die Rubriken.
- Schreiben und layouten. Aus jedem Stapel wird ein Text. Zwei Spalten, Serifenschrift, eine Haarlinie zwischen den Spalten — mehr braucht es nicht, damit es nach Zeitung aussieht.
Was dabei erfahrungsgemäß schiefgeht
Die Handschriften sind unleserlich, drei Kollegen erzählen dieselbe Anekdote, und der Kollege aus dem Homeoffice bekommt vom Papierstapel nie etwas mit. Am Ende sitzt eine Person zwei Abende lang am Küchentisch und tippt ab.
Genau dafür gibt es diese Seite: Der Link erreicht alle gleichzeitig, die Antworten sind von Anfang an digital, und das Bündeln übernimmt die Redaktion.